Inhaltsverzeichnis
pwc
Jahresabschluss
ewe Küchen GmbH,
Wels
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025,
Bilanz zum 31. Dezember 2025
| Aktiva | Passiva | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2024 31.12.2025 | 31.12.2024 31.12.2025 | ||||
| EUR | TEUR | EUR | TEUR | ||
| A. Anlagevermögen: | A. Eigenkapital: | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände: | I. Eingefordertes, einbezahltes und gezeichnetes Stammkapital | 2.620.000,00 | 2.620 | ||
| gewerbliche Schutzrechte | |||||
| und ähnliche Rechte | II. Kapitalrücklagen: | ||||
| sowie Software und Lizenzen | 797.811,90 | 734 | Gebundene | 1.471.127,56 | 1.471 |
| II. Sachanlagen: | III. Bilanzgewinn | 2.669.712,41 | 1.919 | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 3.394.876,21 | 3.579 | davon Gewinnvortrag | 619.319,38 | 537 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.287.597,16 | 3.865 | 6.760.839,97 | 6.010 | |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.808.470,02 | 1.966 | |||
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 805.114,96 | 377 | B. Investitionszuschüsse | 213.059,15 | 256 |
| 9.296.058,35 | 9.786 | ||||
| 10.093.870,25 | 10.520 C. Rückstellungen: | ||||
| B. Umlaufvermögen: | 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 5.162.321,00 | 5.137 | ||
| I. Vorräte: | 2. sonstige Rückstellungen | 7.491.873,26 | 6.192 | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.366.214,83 | 2.238 | 12.654.194,26 | 11.329 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 204.089,44 | 208 | |||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 521.999,74 | 506 | |||
| 3.092.304,01 | D. Verbindlichkeiten: 2.952 | ||||
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 218.891,84 | 150 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: | |||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.356.536,84 | 3.490 | 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.827.077,75 | 2.293 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 2.138,39 | 0 | davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 1.827.077,75 | 2.293 |
| 2. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 567.111,02 | 78 | |||
| 3.923.647,86 | 3.568 | 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 597.606,94 | 0 | |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 597.606,94 | 0 | |||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 6.780.745,39 | 4.812 | |||
| 13.796.697,26 | 11.332 | 4. sonstige Verbindlichkeiten | 2.536.655,42 | 2.728 | |
| davon aus Steuern | 903.373,34 | 873 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 298.057,82 | 311 | davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 436.120,58 | 439 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 2.444.157,62 | 2.623 | |||
| D. aktive latente Steuern | 619.700,00 | 604 | davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 92.497,80 | 105 |
| 5.180.231,95 | 5.171 | ||||
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 4.868.842,31 | 4.916 | |||
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 92.497,80 | 105 | |||
| 24.808.325,33 | 22.767 | 24.808.325,33 | 22.767 |
Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2025
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 52.460.848,90 | 51.318 |
| 2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen | ||
| Erzeugnissen | -4.110,87 | 2 |
| 3. andere aktivierte Eigenleistungen | 57.540,60 | 52 |
| 4. sonstige betriebliche Erträge: | ||
| a) Erträge aus dem Abgang vom | ||
| Anlagevermögen | 56.635,95 | 27 |
| b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 245.334,11 | 837 |
| c) übrige | 690.238,92 | 649 |
| 992.208,98 | 1.513 | |
| 5. Aufwendungen für Material und sonstige | ||
| bezogene Herstellungsleistungen: | ||
| a) Materialaufwand | -16.751.231,45 | -16.969 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -830.787,54 | -707 |
| -17.582.018,99 | -17.676 | |
| 6. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne | -7.875.180,63 | -7.968 |
| b) Gehälter | -7.729.709,96 | -7.691 |
| c) Soziale Aufwendungen | -4.779.772,92 | -5.514 |
| aa) davon Aufwendungen für Altersversorgung | -22.597,44 | -24 |
| bb) davon Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an | ||
| betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | -405.131,23 | -921 |
| cc) davon Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben | ||
| sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | -4.016.816,32 | -4.308 |
| dd) sonstige soziale Aufwendungen | -335.227,93 | -260 |
| -20.384.663,51 | -21.173 | |
| 7. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Gegenstände des | ||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | -2.012.694,20 | -1.940 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen: | ||
| a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 14 fallen | -36.158,40 | -36 |
| b) Übrige | -10.714.462,85 | -10.136 |
| -10.750.621,25 | -10.173 | |
| 9. Zwischensumme aus Z 1 bis Z 8 (Betriebsergebnis) | 2.776.489,66 | 1.925 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 15.459,45 | 45 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -159.549,14 | -203 |
| 12. Zwischensumme aus Z 10 bis Z 11 (Finanzergebnis) | -144.089,69 | -158 |
| 13. Ergebnis vor Steuern | 2.632.399,97 | 1.767 |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -582.006,94 | -384 |
| davon latente Steuern | 15.600,00 | 109 |
| 15. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss | 2.050.393,03 | 1.383 |
| 16. Gewinnvortrag | 619.319,38 | 537 |
| 17. Bilanzgewinn | 2.669.712,41 | 1.919 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2025 der ewe Küchen GmbH, Wels
I. Anwendung der unternehmensrechtlichen Vorschriften
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2025 ist nach den Vorschriften des UGB in der geltenden Fassung aufgestellt worden.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinn des § 221 UGB.
Die bisherige Form der Darstellung wurde bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.
Mit 28. März 2024 schied die Gesellschaft durch ihren Verkauf an die ewe Holding GmbH aus dem Nobia-Konzern aus und gehört seither zur Unternehmensgruppe der ewe Holding GmbH. Die ewe Holding GmbH, Wien, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird beim Firmenbuchgericht offengelegt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Bei den Vermögensgegenständen und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt.
Dem Vorsichtsgrundsatz wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden.
Alle erkennbaren Risken und drohenden Verluste, die im Geschäftsjahr 2025 oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.
Die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
Schätzungen beruhen auf einer umsichtigen Beurteilung. Soweit statistisch ermittelbare Erfahrungen aus gleich gelagerten Sachverhalten vorhanden sind, hat das Unternehmen diese bei den Schätzungen berücksichtigt.
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und auf 5 - 6 Jahre abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet.
Technische Anlagen, andere Betriebs- und Geschäftsausstattung werden je nach Anlagenart auf 3 - 12 Jahre, Bauten auf 25 Jahre abgeschrieben.
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten unter EUR 1.000,00 (Vorjahr: TEUR 1) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang gezeigt.
Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung weggefallen sind. Die Zuschreibung erfolgt auf maximal den Nettobuchwert, der sich unter Berücksichtigung der Normalabschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, ergibt.
Vorräte
Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorratsbewertung erfolgt mittels gleitendem Durchschnittspreisverfahren. Ungängige Rohstoffe werden entsprechend abgewertet. Die Bewertung der halbfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten laut Betriebsabrechnungsbogen (BAB).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für erkennbare Risken werden Einzelwertberichtigungen und gruppenweise Einzelwertberichtigungen gebildet.
Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für die Abschreibung weggefallen sind.
Aktive latente Steuern
Latente Steuern werden gemäß § 198 Abs. 9 und 10 UGB nach dem bilanzorientierten Konzept und ohne Abzinsung auf Basis des künftigen Körperschaftsteuersatzes von 23% (Vorjahr: 23%) gebildet. Eine Saldierung der aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern wurde vorgenommen, da eine Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche mit den tatsächlichen Steuerschulden rechtlich möglich war.
Personalrückstellungen
Die Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter der Anwendung der 'Projected Unit Credit'-Methode gemäß IAS 19. Die Berechnung erfolgt auf Basis eines Pensionseintrittalters von 64,9 Jahren (Vorjahr: 64,8) bei Frauen bzw. von 65,0 Jahren (Vorjahr: 65,0) bei Männern, eines Rechnungszinssatzes von 3,0% (Vorjahr: 3,0%), geplanten Gehaltserhöhungen von 3,3% (Vorjahr: 3,1%), sowie einem Fluktuationsabschlag von 0,0% (Vorjahr: 0,0%).
Die Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen betreffen die kollektivvertragliche Verpflichtung zur Zahlung von Jubiläumsgeldern. Diese Rückstellungen werden nach den für die Abfertigungsrückstellung angewendeten Berechnungsmethoden und -annahmen unter Berücksichtigung eines Fluktuationsabschlages von 6,1% (Vorjahr: 5,7%), abhängig von der Dauer der Dienstzugehörigkeit, ermittelt.
Beim verwendeten Rechnungszinssatz handelt es sich um einen Stichtagszinsatz. Der Stichtagszinssatz ist jener Zinssatz, zu dem sich ein Unternehmen mit hochklassiger Bonitätseinstufung am Abschlussstichtag der durchschnittlichen Restlaufzeit der Verpflichtungen im Wesentlichen entsprechendes Fremdkaptial beschaffen kann.
Die Zinsen auf die Rückstellungen für Sozialkapital sowie Auswirkungen aus einer Änderung des Zinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst.
Das Pensionseintrittsalter für Frauen wurde an das voraussichtlich tatsächliche Eintrittsalter angepasst (Mittelwertsberechnung).
Sonstige Rückstellungen
Für die Inanspruchnahme aus Gewährleistungen wurde eine Rückstellung aufgrund der durchschnittlichen Gewährleistungen, umgerechnet auf den Umsatz, gebildet. Wie im Vorjahr sind alle sonstigen Rückstellungen kurzfristig.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im nachfolgenden Anlagenspiegel angeführt.
Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen besteht aufgrund von langfristigen Miet-, Pachtund Leasingverträgen für das folgende Geschäftsjahr eine Verpflichtung von EUR 660.879,00 (Vorjahr: TEUR 562). Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen für die nächsten 5 Jahre beträgt EUR 2.553.026,00 (Vorjahr: TEUR 2.259).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Im Posten "sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände" sind EUR 512.600,00 (Vorjahr: TEUR 0) aus unterjährigen Köst-Vorauszahlungen enthalten, die, im Zusammenhang mit der Bildung einer steuerlichen Gruppe, bis zum Bilanzstichtag noch nicht vom Finanzamt rückgeführt wurden. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Erträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Aktive latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag wurden für temporäre Differenzen zwischen dem steuerlichen und unternehmensrechtlichen Wertansatz für folgende Posten gebildet:
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| Sachanlagen | 207.984,88 | 229 |
| Langfristige Personalrückstellungen | 2.051.161,57 | 1.965 |
| Andere Rückstellungen | 435.000,00 | 432 |
| 2.694.146,45 | 2.626 | |
| Daraus resultierende latente Steuern per 31.12.2025 (23%) | 619.700,00 | 604 |
| (2024: 23%) |
| Stand am 1.1. | 604.000,00 | 495 |
|---|---|---|
| Erfolgswirksame Veränderung | 15.700,00 | 109 |
| Stand am 31.12. | 619.700,00 | 604 |
Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
Kapitalrücklagen
Die gebundene Kapitalrücklage in Höhe von EUR 1.471.127,56 steht unverändert zum Vorjahr zu Buche.
Investitionszuschüsse
Die Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln für Anlagegüter entwickeln sich wie folgt:
| Stand am | Stand am | |||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2025 Zuweisung | Verbrauch | 31.12.2025 | ||
| EUR EUR | EUR | EUR | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 13.752,96 | 0,00 | 8.022,48 | 5.730,48 |
| Grundstücke und Bauten | 2.851,10 | 0,00 | 250,76 | 2.600,34 |
| Maschinen und maschinelle Anlagen | 213.101,80 | 0,00 | 29.695,46 | 183.406,34 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 26.706,98 | 0,00 | 5.384,99 | 21.321,99 |
| Gesamt | 256.412,84 | 0,00 | 43.353,69 | 213.059,15 |
Der Verbrauch der Investitionszuschüsse wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus den folgenden Positionen zusammen:
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| Kundenboni/Erlösschmälerungen | 4.052.174,36 | 3.498 |
| Prämien, Provisionen und sonstige Personalrückstellungen | 1.346.020,97 | 905 |
| Urlaub | 591.384,51 | 395 |
| Jubiläumsgeld | 364.850,59 | 376 |
| Garantie/Gewährleistung | 314.000,00 | 324 |
| Ausstehende Eingangsrechnungen | 823.442,83 | 694 |
| Gesamt | 7.491.873,26 | 6.192 |
Verbindlichkeiten
Per 31.12.2025 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Höhe von EUR 597.606,94 (Vorjahr: TEUR 0). Diese bestehen zur Gänze aus Steuerumlagen an den Gruppenträger ewe Holding GmbH. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten bestehen keine dinglichen Sicherheiten.
Im Posten "sonstige Verbindlichkeiten" sind Aufwendungen in Höhe von EUR 1.613.115,60 (Vorjahr: TEUR 1.839) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Für zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte aber von Kreditinstituten eingeräumte, kurzfristige Finanzierungslinien bestehen grundbücherlich besicherte Pfandrechte in Höhe von EUR 3.000.000,00.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Das Unternehmen ist ausschließlich in der Küchenproduktion tätig. Hinsichtlich der Aufteilung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten wird die Schutzklausel des § 240 UGB in Anspruch genommen.
Sonstige betriebliche Erträge
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen AMS Zuschüsse, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen und Vorräten sowie Schadenersätze.
Personalaufwand
Im Posten "Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen" sind Aufwendungen für Abfertigungen in Höhe von EUR 269.873,20 (Vorjahr: TEUR 782) enthalten.
Unter Hinweis auf § 242 Abs. 4 UGB wird auf die Darstellung der Aufwendungen für Abfertigungen gemäß § 239 Abs. 1 Z 3 UGB verzichtet.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen betrieblichen Aufwände beinhalten im Wesentlichen Werbung, Instandhaltung, Versicherungen, Leasing und sonstige Mieten, Ausgangsfrachten, Handelsvertreterprovisionen, sowie Rechts- und Beratungskosten.
Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer belaufen sich auf EUR 45.800,00 (Vorjahr: TEUR 45) und beziehen sich auf die Prüfung des Jahresabschluss. Weitere Leistungen wurden nicht erbracht.
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| EUR TEUR | ||
| Prüfung des Jahresabschlusses | 45.800,00 | 45 |
| 45.800,00 | 45 |
Gruppenbesteuerung
Die Gesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2025 Gruppenmitglied einer steuerlichen Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG, deren Gruppenträger die ewe Holding GmbH, Wien, ist.
Die Körperschaftsteuer wird auf Ebene des Gruppenträgers für das steuerliche Gruppenergebnis ermittelt und abgeführt. Die der Gesellschaft zuzurechnende Steuerbelastung wird auf Basis einer Steuerumlagevereinbarung ermittelt und im Jahresabschluss als Steueraufwand erfasst.
Bei positiven steuerlichen Ergebnissen leistet die Gesellschaft eine positive Steuerumlage an den Gruppenträger, die sich nach dem jeweils geltenden Körperschaftsteuersatz bemisst, mindestens jedoch der gesetzlichen Mindestkörperschaftsteuer entspricht. Dem Gruppenträger zugerechnete steuerliche Verluste der Gesellschaft werden evident gehalten und in Folgeperioden mit künftigen positiven Steuerumlagen verrechnet.
Die Verbindlichkeiten aus Steuerumlagen belaufen sich auf EUR 597.606,94 (Vorjahr: TEUR 0), der für die latenten Steuern relevante Steuersatz ist 23%. Die aus der Steuerumlagevereinbarung resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden in der Bilanz unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
V. Ergänzende Angaben
Mitarbeiter
(im Jahresdurchschnitt)
| 2025 | 2024 | |
|---|---|---|
| Arbeiter | 152 | 176 |
| Angestellte | 97 | 107 |
| 249 | 283 |
Angaben zu Organen
Die Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2025:
Mag. Andreas Hirsch, MBA seit 14.09.2019
An die Mitglieder der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt. Weiters wurden auch keine Haftungsverhältnisse zu deren Gunsten eingegangen.
Unter Hinweis auf § 242 Abs. 4 UGB wird auf die Darstellung der Bezüge für Tätigkeiten der Mitglieder der Geschäftsführung gemäß § 239 Abs. 1 Z 4 UGB verzichtet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr 2025:
Mag. Rupert Zieseritsch, Vorsitzender
Mag. Benedikt Trauttmansdorff-Weinsberg, Stellvertretender Vorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Alexander Hartig Dr. Nikolaus Ankershofen Otto Hackl Michael Loidl
Durch Beschluss des Aufsichtsrates übernimmt Mag. Benedikt Trauttmansdorff-Weinsberg ab 20. Jänner 2026 die Rolle des Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Mag. Rupert Zieseritsch die des stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2025 wie im Vorjahr keine Bezüge. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an die Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft gewährt. Weiters wurden auch keine Haftungsverhältinisse zu deren Gunsten eingegangen.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2025 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.669.712,41 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilianzgewinn ist in Höhe der aktiven latenten Steuern von EUR 619.700,00 von der Ausschüttung gesperrt.
Wels, am 29. Jänner 2026
Der Geschäftsführer
Mag. Andreas Hirsch, MBA
Anlagenspiegel zum 31.12.2025
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Abschreibungen | Nettowert | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am | Um- | Stand am | Stand am | Stand am | Stand am | Stand am | |||||
| 01.01.2025 | Zugänge | buchungen | Abgänge | 31.12.2025 | 01.01.2025 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2025 | 31.12.2025 | 31.12.2024 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Ver- | |||||||||||
| mögensgegenstände: | |||||||||||
| gewerbliche Schutzrechte | |||||||||||
| und ähnliche Rechte | |||||||||||
| sowie Software und Lizenzen | 3.939.207,55 | 241.542,30 | 50.515,26 | 9.800,00 | 4.221.465,11 | 3.205.330,28 | 228.122,93 | 9.800,00 | 3.423.653,21 | 797.811,90 | 733.877,27 |
| II. Sachanlagen: | |||||||||||
| 1. Gundstücke und Bauten | 17.610.140,54 | 0,00 | 0,00 | 18.886,65 | 17.591.253,89 | 14.031.428,89 | 183.835,44 | 18.886,65 | 14.196.377,68 | 3.394.876,21 | 3.578.711,65 |
| (davon Grundwert: 1.349.412,64; VJ TEUR 1.349) | |||||||||||
| 2. Technische Anlagen | |||||||||||
| und Maschinen | 18.089.021,46 | 174.727,12 | 109.043,63 | 255.950,71 | 18.116.841,50 | 14.223.979,47 | 841.072,14 | 235.807,27 | 14.829.244,34 | 3.287.597,16 | 3.865.041,99 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- | |||||||||||
| und Geschäftsausstattung ) ' | 9.949.732,97 | 284.478,68 | 318.878,08 | 612.430,47 | 9.940.659,26 | 7.983.971,38 | 759.663,69 | 611.445,83 | 8.132.189,24 | 1.808.470,02 | 1.965.761,59 |
| 4. geleistete Anzahlungen | |||||||||||
| und Anlagen in Bau | 376.957,97 | 906.593,96 | -478.436,97 | 0,00 | 805.114,96 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 805.114,96 | 376.957,97 |
| 46.025.852,94 | 1.365.799,76 | -50.515,26 | 887.267,83 | 46.453.869,61 | 36.239.379,74 | 1.784.571,27 | 866.139,75 | 37.157.811,26 | 9.296.058,35 | 9.786.473,20 | |
| 49.965.060,49 | 1.607.342,06 | 0,00 | 897.067,83 | 50.675.334,72 | 39.444.710,02 | 2.012.694,20 | 875.939,75 | 40.581.464,47 | 10.093.870,25 | 10.520.350,47 | |
| ) davon geringwertige Vermögensgegenstände ' | |||||||||||
| gem. § 204 (1a) UGB | 71.510,45 | 71.510,45 | 71.510,45 | 71.510,45 | |||||||
L A G E B E R I C H T
A) Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage
I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen1
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich 2025 in Österreich gegenüber den beiden Vorjahren leicht verbessert, blieben für Industrie- und Bauwirtschaft aber insgesamt anspruchsvoll. Nach der anhaltenden Schwächephase setzte sich im Jahresverlauf eine moderate Erholung durch, wobei die Dynamik zunächst gering ausfiel und sich erst in der zweiten Jahreshälfte sichtbarer festigte. Insgesamt lag das verhaltene reale Wachstum 2025 in einer Bandbreite von 0,4% bis 0,5%, getragen vor allem von einer Stabilisierung der Nachfrage und ersten positiven Impulsen im dritten und vierten Quartalsverlauf.
Gleichzeitig blieb das export- und kostenseitige Umfeld für die Industrie herausfordernd. Die internationale Konjunktur entwickelte sich insbesondere den Euroraum betreffend nur schleppend, wodurch der Außenbeitrag und die Investitionsneigung auch in Österreich gedämpft blieben. Zusätzlich sorgten geopolitische Risiken und handelspolitische Spannungen, vor allem die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der US-Zollpolitik, für erhöhte Unsicherheit, was sich typischerweise in einer vorsichtigeren Positionierung bei Unternehmen und Konsumenten niederschlägt. Für die österreichische Küchen- und Möbelindustrie war dabei insbesondere relevant, dass die Nachfrage eng mit Bauaktivität, Immobilienmarkt und Konsumklima verbunden ist und große Impulse ausblieben.
Die Inflation blieb 2025 trotz schwacher Konjunktur erhöht und war im Jahresverlauf erneut ein dauerhaftes, wirtschaftspolitisches Thema. Mit rund 3,5% im Jahresschnitt lag der Preisauftrieb über den ursprünglichen Erwartungen, insbesondere deshalb, weil große Preissteigerungen bei Energie und Dienstleistungen bestehende disinflationinäre Tendenzen abdämpften. In der Folge stiegen die Reallöhne nur graduell und private Haushalte verhielten sich phasenweise weiterhin zurückhaltend, vor allem bei Ausgaben für langlebige Güter. Der Arbeitsmarkt zeigte sich zwar robuster als die Produktion, dennoch stieg die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich um rund einen halben Prozentpunkt auf 7,4%.
Entlastend wirkte die geldpolitische Lockerung im Euroraum. Die EZB hatte die Zinsen bereits seit Mitte 2024 gesenkt und hielt den Einlagenzins im weiteren Jahresverlauf 2025 mit 2,0% stabil auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Damit verbesserten sich die Finanzierungsbedingungen schrittweise, wenngleich die Wirkung in die Realwirtschaft – insbesondere in den zinssensitiven Wohnbau – zeitverzögert erfolgte. Für die österreichische Bauwirtschaft zeigten sich 2025 erste Anzeichen einer Bodenbildung, zugleich blieb der Neubau, vor allem im Wohnbau, noch relativ verhalten. Die allmähliche Belebung durch Transaktionen im Immobiliensektor und Kreditvergabe war jedoch ein wichtiges Signal, das mittelfristig auch die Nachfrage nach Einrichtung und Küchen positiv beeinflussen sollte.
1¹ Quellen: WIFO, IHS, Statistik Austria, UniCredit Research, EZB
Geschäftsverlauf
Nach dem im Jahr 2023 einsetzenden deutlichen Abschwung zeigte sich Ende 2024 und im Verlauf des ersten Halbjahres 2025 eine erste Phase der Stabilisierung im österreichischen Küchenmarkt. Die Auftragsbestände blieben in Folge stabil bzw. wuchsen bis Jahresende leicht an. Auch die Lieferzeiten pendelten sich wieder auf vernünftigen Niveaus ein. Weitere Optimierungs- und Kapazitätsanpassungen wurden jedoch auch im Geschäftsjahr 2025 fortgeführt.
Weiterhin trugen die vorausschauende Planung sowie die frühzeitige Ausrichtung auf die tatsächlichen Produktionsvolumina wesentlich dazu bei, sowohl die gewohnt hohe Produktund Servicequalität uneingeschränkt aufrecht als auch die Ertragssituation stabil zu halten. In diesem anspruchsvollen Marktumfeld konnte ewe seine Position als verlässlicher Industriepartner weiter festigen.
Die sehr hohe Liefertreue, konstante Lieferqualität sowie ausgeprägte Flexibilität in der Auftragsabwicklung, kombiniert mit einem erstklassigen Service-Level und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des wettbewerbsfähigen Produktsortiments, stärken das Vertrauen der Küchenfachhändler in die Marke ewe nachhaltig. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass ewe auch in einem schwierigen Marktumfeld seine Marktposition halten und die Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Handelspartnern weiter ausbauen konnte. Die nachhaltig hohe Inflation beeinflusste die Kostenstruktur dagegen weiter negativ, wobei die erfolgreich umgesetzten Maßnahmen in und vor 2025 trotz der unveränderten Produktionsmenge zu einem deutlich besseren Ergebnis geführt haben.
Der Auftragseingang entwickelte sich im langjährigen Vergleich das ganze Geschäftsjahr über zwar weiter unterdurchschnittlich, stieg jedoch im Vergleich zum Vorjahr über den Sommer hinweg an. Die Umsatzerlöse konnten um T€ 1.143 (+2,2%) gesteigert werden. Weiterhin wird rund ein Sechstel des Umsatzes von T€ 52.461 im nahen Ausland erwirtschaftet.
II. Ergebnisentwicklung und Erläuterung der finanziellen Leistungsindikatoren
a) Kennzahlen zur Ertragslage
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern – EBIT | T€ 2.776 | (VJ | 1.925) |
|---|---|---|---|
| [Betriebsergebnis] | |||
| Umsatzrentabilität (Return on Sales) – ROS | 5,3% | (VJ | 3,8%) |
| [EBIT / Umsatzerlöse] | |||
| Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity) – ROE | 38,9% | (VJ | 29,4%) |
| [Ergebnis vor Steuern / Eigenkapital] | |||
| Gesamtkapitalrentabilität (Return on Investment) – ROI | 11,2% | (VJ | 8,5%) |
| [EBIT / Gesamtkapital] |
ewe Küchen GmbH, Wels
b) Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage
| Nettoverschuldung (Net Debit)2 | T€ | n.a. | (VJ | 701) |
|---|---|---|---|---|
| [verzinsliches FK minus flüssige Mittel] | ||||
| Nettoumlaufvermögen (Working Capital) | T€ 1.998 | (VJ | 449) | |
| [UV minus lfr. UV minus kfr. FK] | ||||
| Eigenkapitalquote (Equity Ratio) [EK / GK] | 27,3% | (VJ | 26,4%) | |
| Nettoverschuldungsgrad (Gearing)3 | n.a. | (VJ | 11,7%) | |
| [Nettoverschuldung / EK] | ||||
| Cash-flow aus der betrieblichen Tätigkeit | T€ 4.942 | (VJ | 2.264) | |
| [EGT + Ertragsteuern + AfA +/- Verändg. Working Capital] | ||||
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | - T€ 1.514 | (VJ | -1.240) | |
| [Abgang von AV – Anschaffung/Herstellung von AV] | ||||
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | - T€ 1.460 | (VJ | -6.400) | |
| [- Gewinnausschüttung] | ||||
² 2 Keine Nettoverschuldung per 31.12.2025; das verzinsliche Fremdkapital enthält die Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellung ³ 3 Keine Nettoverschuldung per 31.12.2025
III. Bericht und Erläuterungen von nichtfinanziellen Leistungsindikatoren
a) Arbeitnehmerbelange
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 249 (VJ 283) Dienstnehmer:innen im Unternehmen beschäftigt.
Die Ausbildung eigener Fachkräfte steht auch weiterhin im Fokus der Personalpolitik, weshalb sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung wieder Lehrlinge zur Ausbildung aufgenommen wurden. Ebenso konnten Lehrlinge nach erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung als Facharbeiter in unsere Stammbelegschaft übernommen werden.
b) Beschaffungsbereich
Auf den Beschaffungsmärkten kam es nach 2024 wieder zu Preissteigerungen trotz der weiterhin schwachen Nachfrage. Die Effekte aus den hohen Lohnabschlüsse und höhere Energie- und Logistikkosten sind und bleiben bei Lieferanten die Grundlage für weitere Forderungen nach Preiserhöhungen. Bei einzelnen Partnern wurden zwischenzeitlich Qualitäts- oder Lieferprobleme festgestellt, die durch situationsbedingte Änderungen in deren Produktions- bzw. Logistikprozessen oder durch personelle Anpassungen ausgelöst wurden. Das stringente Qualitätsmanagement von ewe hat jedoch auch in 2025 verhindert, dass diese Probleme zu den eigenen Kunden durchdrangen. Darüber hinaus betreibt ewe weiterhin ein konsequentes Lieferantenmonitoring im Rahmen des Risikomanagements.
Energiekosten haben sich auch im Jahr 2025 durch vor allem gesteigerte Netzkosten und Energieabgaben erhöht. ewe Küchen sichert nach wie vor über (Mehr-)Jahresverträge im Sinne der Planungssicherheit Energiearbeitspreise ab.
c) Produktions- und Leistungsbereich
Qualitätssicherung und Produktivität stehen laufend im Fokus eines mit unterschiedlichen KPIs gemessenen, kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Den bereits hohen Qualitätslevel zu halten und schrittweise zu optimieren, bleibt eine wesentliche Herausforderung auch in den kommenden Jahren. Dabei werden Neuinvestitionen in den Maschinenpark in Zukunft eine größere Rolle spielen. Produktivität, Arbeitssicherheit und Termintreue sind die maßgeblichen Kenngrößen, anhand deren der Unternehmenserfolg gemessen wird.
Ein wettbewerbsfähiges Sortiment sowie erstklassiges Kundenservice gepaart mit klaren Verkaufs- und Kommunikationsstrategien ist die Grundlage für weiteres Umsatzwachstum. Das erfolgreiche Oberflächenmaterial nanoo® wurde in seinem Sortiment wieder erweitert. In Kombination mit den übrigen Produktneuheiten stärkt ewe einmal mehr die Innovationskraft und Vorreiterrolle in der Küchenmöbelindustrie.
d) Investitions- und Finanzbereich
Die Gesamtsumme der Investitionen war mit T€ 1.607 im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 1.287 wieder ansteigend. Darin enthalten sind auch größere Anzahlung für Investitionen in die Modernisierung des Maschinenparks. Die wesentlichsten abgeschlossenen und laufenden Investitions-Projekte betrafen wiederum technische
sowie IT-relevante Anlagen inkl. deren aufgelaufenen Anzahlungen, sofern diese noch nicht in Betrieb genommen wurden.
Die ausgewiesenen Bankguthaben lauten alle auf Euro, Geschäfte werden fast ausschließlich in Euro abgewickelt, weshalb auch kein Fremdwährungsrisiko besteht.
e) Bericht über Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.
IV. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Auch für 2026 ist von einem insgesamt verhaltenen wirtschaftlichen Umfeld auszugehen, wenngleich sich im Vergleich zu den Vorjahren eine schrittweise Stabilisierung abzeichnen dürfte. Die Entwicklung bleibt weiterhin maßgeblich von der geopolitischen Lage sowie von der weiteren Inflations-, Zins- und Konjunkturentwicklung abhängig. Trotz einer allmählichen Entspannung bei der Inflation und rückläufiger Zinsen ist davon auszugehen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Erholung nur langsam und nicht gleichmäßig über alle Branchen hinweg vollzieht.
Die in den Jahren 2023 und 2024 erzielten hohen Lohn- und Gehaltsabschlüsse wirken 2026 zunehmend stabilisierend auf die reale Kaufkraft der privaten Haushalte. In Verbindung mit einer moderateren Teuerung sollte dies zu einer allmählichen Verbesserung der Konsumstimmung beitragen. Gleichzeitig bleibt das Konsumverhalten vieler Haushalte vorsichtig, da Unsicherheiten hinsichtlich Beschäftigung und gesamtwirtschaftlicher Entwicklung weiterhin bestehen.
In der Bauwirtschaft wird für 2026 eine schrittweise Abschwächung der Rezession erwartet. Sinkende Finanzierungskosten und eine langsam anziehende Nachfrage könnten insbesondere im zweiten Halbjahr zu einer Belebung führen. Impulse aus dem Neubau dürften jedoch erst verzögert wirksam werden, sodass sich positive Effekte für vor- und nachgelagerte Branchen, einschließlich der Küchen- und Möbelindustrie, nur allmählich einstellen.
Vor diesem Hintergrund ist für den österreichischen Küchenmarkt im Jahr 2026 noch nicht von einem dynamischen Mengenwachstum auszugehen. Auch wenn der Konsolidierungsdruck in der Branche anhalten dürfte, so sollten sich die Marktbedingungen im Jahresverlauf tendenziell etwas verbessern.
Bei ewe Küchen stehen weiterhin Qualität und Individualisierung im industriellen Kontext sowie ein zeitgemäßes Sortiment im Fokus. Kunden können ihre Ideen und Vorstellungen in Bezug auf den Lebensraum „Küche“ gemeinsam mit den ewe Partnern zu einem angemessenen Preis realisieren. Dafür bietet ewe als Industriepartner die optimalen Voraussetzungen und ein maßgeschneidertes Service, das kontinuierlich entlang der strategischen Ausrichtung verbessert und weiterentwickelt wird.
Für das nächste Geschäftsjahr geht ewe von einem leicht besseren Umsatz wie 2025 aus. Die Ertragssituation soll durch weitere Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung in allen Geschäftsprozessen verbessert werden, gleichzeitig müssen die weiter zu erwartenden Kostensteigerungen kompensiert werden. Ein weiteres Wachstum neben dem Heimmarkt ist schrittweise für die Hauptexportmärkte Deutschland und Schweiz vorgesehen. Der Fokus liegt
auch hier wieder insbesondere im Bereich der hochwertigen Küchen und exklusiven Partnerschaften.
II. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Beschaffungsrisiken begegnet ewe durch sorgfältige Auswahl der Lieferanten sowie normalerweise langfristig ausgerichteter Rahmenvereinbarungen. Neben dem bestehenden Materialverfügbarkeitsrisiko stellt die weiterhin mögliche, kurzfristige Dynamik bei Preisforderungen ein wesentliches Risiko dar. Ebenfalls als Risiko adressiert wird die wirtschaftliche Entwicklung der Lieferanten, um Ausfälle zu vermeiden.
Die Kreditrisiken des Unternehmens werden durch klar definierte Prozesse sowie durch ein konsequentes Kreditmanagement permanent überwacht. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten lauten auf Euro, daher besteht kein Fremdwährungsrisiko. Darüber hinaus werden Lieferforderungen durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Die dazu erforderlichen Kreditrahmen seitens des Versicherers werden überwiegend in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Wo dies nicht möglich ist, werden weitere Absicherungsinstrumente verwendet. Eventuell nicht gedeckte Ausfallrisiken wurden im Rahmen der Wertberichtigungen entsprechend berücksichtigt.
Mit einem positiven Working Capital, keiner Nettoverschuldung sowie einer Eigenkapitalquote von 27,3% stellt die laufende Refinanzierung von kurzfristigen Finanzierungsverbindlichkeiten nach Einschätzung der Geschäftsführung zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein wesentliches Risiko dar. Gestärkt wird diese Position durch die hohen Bonitäts-Ratings des Unternehmens sowie der zur Verfügung stehenden Finanzierungslinien.
Für sämtliche zum Bilanzstichtag dem Grunde nach bekannten Verpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Sonstige materielle Geschäftsrisiken sind durch Versicherungen sorgfältig und ausreichend abgedeckt.
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr keine derivativen Finanzinstrumente verwendet.
Bei ewe Küchen ist aktives Risikomanagement ein seit mehreren Jahren implementierter, geregelter Prozess. Notfallpläne, Kommunikationsstrategien und Pläne zur Sicherung der Liquidität stehen rasch zur Verfügung und werden laufend weiterentwickelt, um einen größeren Schaden vom Unternehmen abzuwenden.
B) Bericht über die Forschung und Entwicklung
Als ein wesentlicher Marktteilnehmer ist es selbstverständlich, das Sortiment bzw. das gesamte Angebotsspektrum den Nachfrageströmungen bedarfsgerecht anzupassen. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Handelspartnern und durch Innovationen der zahlreichen Lieferanten im Umfeld der Küchenmöbelindustrie.
Als optimale Plattform für die umfangreiche Präsentation des jeweils neuesten Sortiments dient der Schauraum in Pasching, dessen gute Kundenfrequenz als Beleg dafür dient. Sowohl die B2B- Kunden als auch interessierte Endkunden geben auf diesem Wege wertvollen Input für Veränderungen oder Verbesserungen der Produkte.
Im Laufe des Jahres ist auch wieder mit der Vorstellung neuer Modelle zu rechnen.
ewe Küchen GmbH, Wels
Wels, den 29. Jänner 2026
Die Geschäftsführung
Mag. Andreas Hirsch, MBA
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Bestätigungsvermerk
Bericht zum Jahresabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der ewe Küchen GmbH, Wels, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2025 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
Verantwortlichkeiten des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der gesetzliche Vertreter beabsichtigt, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
• Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Wir gewinnen ein Verständnis von den für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben.
• Wir beurteilen die Angemessenheit der vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben. • Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch den gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben. • Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
Wir tauschen uns mit dem Aufsichtsrat unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in den internen Kontrollen, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
Bericht zum Lagebericht
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.
Linz 29. Jänner 2026
PwC Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbH
MMag. Frédéric Vilain Wirtschaftsprüfer
Mag. Claudia Veit-Graf Wirtschaftsprüferin
Frédëric Vilain
Condo Verb fug Claudia Veit-Graf (AT)
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2 UGB zu beachten.