Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft
1.1.Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Im Geschäftsjahr 2025 konnte nach einer Phase rückläufiger Ergebnisse wieder eine signifikante Steigerung des Umsatzes und Gewinnes erzielt werden. Dies ist insbesondere auf die erfolgreiche Umstrukturierung ausgewählter Managementbereiche zurückzuführen.
Alle weiteren im letzten Lagebericht dargestellten Einflussfaktoren haben sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich verändert und behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
Währungsrisken haben weiter durch vorsichtigere Bewertungsansätze keinen Einfluss auf das Betriebsergebnis.
1.2. Analyse unter Einbeziehung finanzieller Leistungsindikatoren
1.2.1. Ertragslage
| EBITDA | 2025: | 2.902 T | (Vorjahr: | 2.197 T) |
|---|---|---|---|---|
| EBIT | 2025: | 2.800 T | (Vorjahr: | 2.118 T) |
| Eigenkapitalrentabilität 2025. | 42,49 % | (Vorjahr: | 30,47 %) | |
1.2.2. Vermögens- und Finanzlage
| Netto Cash Flow aus der laufenden | ||||
|---|---|---|---|---|
| Geschäftstätigkeit | 1.458 T | (Vorjahr: | 2.344 T) | |
| Netto Cash Flow aus der | ||||
| Investitionstätigkeit | - 163 T | (Vorjahr: | - 13 T) | |
| Netto Cash Flow aus der | ||||
| Finanzierungstätigkeit | - 2.000 T | (Vorjahr: | - 2.500 T) | |
| Eigenmittelquote 2025: | 55,92 % | (Vorjahr: | 60,85 %) |
1.2.3 Liquiditätslage
| Working Capital 2024: | 6.676 T | (Vorjahr: | 6.521 T) |
|---|
1.3. Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft investiert weiterhin intensiv in die Optimierung interner Prozesse. Für das Jahr 2026 ist ein umfangreiches KI-Projekt geplant, mit dem Ziel, Arbeitsabläufe frühzeitig an die dynamischen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz anzupassen. Die Umsetzung erfolgt im eigenen Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit externen KI- Experten sowie den jeweiligen Fachabteilungen, um praxisnahe und effiziente Lösungen zu gewährleisten.
1.4. Zweigniederlassungen
Trawöger Spedition & Transport GmbH, D – 53757 Sankt Augustin, Monikastraße 3 Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug 1 Person.
Die Filiale Schwechat wurde geschlossen, es besteht aus organisatorischen Gründen noch ein kleines Büro, welches von der Verkaufsabteilung genutzt wird. (Tele-Arbeitsplatz und Kundenbetreuung durch Sitz direkt am Flughafen)
2. Voraussichtliche Entwicklung
Nach dem Bilanzstichtag stellt die seit Beginn des Irankrieges eingetretene, deutliche Erhöhung der Treibstoffkosten eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaft dar. Die stark gestiegenen Energiepreise wirken sich unmittelbar auf die Transportkosten aus und erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Kalkulationen.
Die Gesellschaft ist an keine Preisvereinbarungen (weder Kunden noch Transportpartner) gebunden und daher gut auf diese Entwicklungen vorbereitet. Die Gesellschaft bereitet sich intensiv darauf vor, im sehr volatilen Geschäftsumfeld laufend die Prozesse zu optimieren.
Installierung einer neuen Führungsebene (operativ und kaufmännisch) zur Absicherung einer stabilen zukünftigen Geschäftstätigkeit.
3. Risikoberichterstattung
3.1. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist
3.1.1. Gesamtwirtschaftliche und politische Risiken
Der Krieg im Iran und in der Ukraine mit den einhergehenden massiven wirtschaftspolitischen Verwerfungen unter 2. Bereits beschrieben. Die Gesellschaft reagiert mit schnelleren Optimierungsprozessen, damit man auf unerwartete Ereignisse schneller als der Mitbewerb reagieren kann.
Weiter auch Fokus auf starkes Eigenkapital und Cash Reserven.
3.1.2. Fremdwährungsrisiko
Laufende Beobachtung und sofortige Anpassung der Wechselkurse in allen internen Kalkulationen minimieren Fremdwährungsverluste auf die Dauer der Zahlungsziele.
3.1.3. Kreditausfallsrisiko
Alle Kunden werden durch eine Kreditversicherung geprüft und bestmöglich gedeckt. Gelegentliche Überhänge werden laufend mit dem Transportmanagement eng abgesprochen und schnellstmöglich wieder abgebaut.
3.1.4. Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit
3.1.4.1. Markt- und Kundenrisiken
Die Komplikationen im Transportgeschäft von und nach UK haben zu einer Verringerung der Mitbewerber geführt. Damit wird im Jahr 2026 bei fallenden Gesamtvolumen trotzdem mit Ertragssteigerung gerechnet.
3.1.4.2. Beschaffungsrisiken
Transportpartnermanagement ist durch verstärkte Marktbeobachtung, Betreuung und zeitnahe Preisverhandlungen gut aufgestellt.
3.1.6. Technische Risiken
Cybersicherheit bleibt größter Risikofaktor. Die 2025 eingeführten Stresstests werden weitergeführt.
Eberstalzell, am 24. April 2026
Rupert Tyawöger Geschäftsführer Artur H ohä Geschäft führer an
Anlagen