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Lagebericht 2025

Mayr - Schulmöbel Gesellschaft m.b.H.

Original-PDF

Stichtag 31. Dez. 2025 · Eingereicht am 15. Sep. 2026

Inhaltsverzeichnis

Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Erzeugung von Schulmöbeln aller Art samt allen dazugehörigen technischen Ausstattungen, vorwiegend für das Inland. Der Exportanteil beträgt rund 17,3%. (VJ. 14,33%) Die Produkte werden laufend durch technische Verbesserungen und ständige Innovation weiterentwickelt und somit den Erfordernissen des Marktes gerecht.

Angaben aus dem Lagebericht, Originalseite 1
20252024
Vermögenslage
Anlagevermögen16.449.51811.612.496
Umlaufvermögen11.193.94811.899.025
Rechnungsabgrenzungen59.37292.486
Aktive Latente Steuern193.955288.492
Gesamtvermögen (Bilanzsumme)27.896.79323.892.499
Kapital
Eigenkapital17.444.74915.234.547
Fremdkapital10.452.0448.657.952
Gesamtkapital27.896.79323.892.499

In einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr konnte ein positives Betriebsergebnis in der Höhe von € 3.678.434 (VJ. € 4.647.974) erwirtschaftet werden. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses wurde ein Ergebnis vor Steuern von € 3.702.595 (VJ. € 4.754.912) erreicht. Der Rückgang im Ergebnis kommt im Wesentlichen aus einem 6% Umsatzrückgang durch die verlängerten Budgetverhandlungen 2024, die erst im Mai 2025 abgeschlossen wurden. Es kam zu Auftragsverschiebungen, die im Jahresverlauf nicht mehr aufgeholt werden konnten.

Der Nettogeldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit ergab ein Ergebnis von € 5.666.365 (VJ. € 3.691.497). Diese Mittel wurden für die Investitionstätigkeit von € 4.612.046 (VJ € 2.036.087) und für die Finanzierungstätigkeit von € 1.510.618 (VJ. € 1.512.635) aufgewendet.

Daraus ergab sich eine Verringerung des Finanzmittelbestands von € 456.299 gegenüber dem Vorjahr

Nach Abzug der Steuern wurde ein Jahresüberschuss von € 2.878.952 (VJ. € 3.684.341) erzielt. 2025 sind ergebniswirksame Latente Steuern von € 94.536,43 (VJ. € 1.232) enthalten.

Die Eigenkapitalrentabilität (vor Steuern) beträgt auf Grund des erzielten Jahresergebnisses rund 23% (VJ. 34%).

Durch die beschriebenen Kennzahlen schätzen wir die Liquiditäts- und Ertragslage als angemessen ein.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Der Investitionsplan sieht für das Jahr 2026 Ausgaben in der Höhe von € 1.189.730 (VJ. € 1.291.750) vor.

Darin enthalten ist der Abbruch unseres alten Bürogebäudes. Der Abbruch schafft Platz für die Möglichkeit künftiger Erweiterungen.

Die Sparpläne der Regierungen aus unseren Märkten zeigen tiefe Einschnitte in vielen Bereichen des Staatshaushalts. Trotz bestehender Unsicherheiten geht die Geschäftsleitung jedoch davon aus, dass der Bereich „Bildung“ auch in Zukunft ausreichend mit Budgetmitteln ausgestattet bleiben wird. Die Nachfrage zeigt sich weiter konstant und wir gehen davon aus, dass wir unsere Umsatzziele erreichen.

Der sich weiterentwickelnde Konflikt im Nahen Osten führt zu Unsicherheiten in globalen Lieferketten und zu steigenden Kosten im Energiesektor. Die weitere Entwicklung ist unsicher, weshalb eine signifikante Ergebnisbelastung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Trotz bestehender Unsicherheiten prognostiziert die Geschäftsleitung für das laufende Jahr ein positives Jahresergebnis.

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte sowie die laufende Verbesserung der Produkte des Standardprogrammes liegt im Verantwortungsbereich der Geschäftsleitung. Somit ist ein hoher Qualitätsstandard gegeben, der die Wettbewerbsposition auch für die Zukunft sichert und weiter verbessert.

Zweigniederlassung

Keine

Risikoberichterstattung

Auf Grund unserer Kundenstruktur (unsere Abnehmer sind großteils Körperschaften öffentlichen Rechts bei denen wir das Ausfallsrisiko sehr klein einschätzen) können wir unser allgemeines Ausfallsrisiko geringhalten. Den bestehenden üblichen Geschäftsrisiken treten wir durch eine ausreichende Eigenkapitalausstattung entgegen. Auf Grund des geringfügigen Bedarfs an Fremdmitteln sowie der vorhandenen Liquiditätsreserven bestehen keine wesentlichen Risiken, die die laufende Finanzlage beeinflussen könnten

Scharnstein am 21. April 2025

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