Inhaltsverzeichnis
LAGEBERIC HT 2025 AGC INTERPANE GmbH & Co KG, Parndorf
I. Geschäftsverlauf
Überblick zur Situation im Baugewerbe
Das Jahr 2025 markierte für die österreichische Bauwirtschaft das sechste Jahr in Folge, das von tiefgreifenden Herausforderungen geprägt war. Nach einer langen Phase im Krisenmodus, die durch Pandemie, Energiepreisschocks, Inflation und eine restriktive Kreditvergabe bestimmt war, zeigten sich zwar erste lichtblicke – der Weg zurück zu nachhaltigem Wachstum blieb aber weiterhin steinig und vor allem war unser Geschäft von schwierigen Marktbedingungen dominiert.
Der Hochbau – insbesondere der Wohnbau – stand ungebrochen unter Druck. Die allmählich sinkenden Kreditzinsen sorgten zwar für eine leichte Entspannung bei den Finanzierungskosten. Die Nachfrage blieb dennoch verhalten, da viele Bauherren weiterhin mit hohen Baukosten und strengen Eigenkapitalanforderungen konfrontiert waren.
Laut dem auf Marktanalysen spezialisierten Branchenradar sank die Nachfrage nach Bauglas auch im Jahr 2025 um -2,3% gegenüber dem Vorjahr auf 4,23 Millionen Quadratmeter. Deutlich fester zeigten sich indessen die Verkaufspreise. Auf Ebene der Warengruppen stagnierte der Durchschnittspreis je Quadratmeter mit 82,50 Euro (+0,5% ggü. VJ) auf Vorjahresniveau. Infolgedessen schrumpften die Herstellererlöse um -1,8% gegenüber dem Vorjahr auf 349,1 Millionen Euro.
Die Versorgungslage betreffend Rohware war aber ganzjährig sichergestellt, da der AGC-Konzern zahlreiche Floatglashütten in Europa betreibt.
Jahresverlust des Geschäftsjahrs
Der Jahresverlust für 2025 beträgt € 5.353.570,78 (Vorjahr Jahresüberschuss: € 302.598,77). Der Bilanzgewinn zum 31.12.2025 beträgt EUR 2.108.572,96 (Vorjahr: EUR 7.562.143,74).
Der operative Verlust ist im Wesentlichen auf eine Reihe externer Markteinflüsse sowie interner struktureller Herausforderungen zurückzuführen.
Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu einem signifikanten Anstieg der Beschaffungskosten für Basisglas, welches als Hauptrohstoff in unserer Produktion eingesetzt wird. Diese Preissteigerung konnten nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden.
Aufgrund der aktuellen Marktsituation und des anhaltend hohen Wettbewerbsdrucks war es nicht möglich, die gestiegenen Produktionskosten adäquat in den Verkaufspreisen abzubilden. Dies führte zu einer spürbaren Reduktion unserer Marge.
Ineffiziente Produktionsabläufe sowie technische Verluste hatten zur Folge, dass der tatsächliche Materialverbrauch pro Einheit über dem kalkulierten Soll lag. Dies belastete die Rohstoffkostenquote zusätzlich.
Absatzbereich
Die lsolierglasmenge der Eigenfertigung reduzierte sich gegenüber 2024 um 11%.
Die gesamte lsolierglasmenge reduzierte sich gegenüber 2024 um knapp 18%. Die ESG Menge der Eigenfertigung reduzierte sich gegenüber 2024 um knapp 22%.
Beschaffungsbereich
Die Fenster- und Glasveredelungsbranche hat in der Regel extrem kurze Lieferzeiten (ein bis vier Wochen) je nach Produktspezifikation. Dadurch entsprechen die Produktionszahlen der gegebenen Absatzentwicklung.
Produktionsbereich
Die Versorgungssituation mit Fertigungsmaterial war stets gewährleistet, da die INTERPANE-Gruppe über eigene Floatglasanlagen verfügt. Die Produktionsverfahren, die bei INTERPANE gruppenweit eingesetzt werden, entsprechen den nevesten technischen Standards (Gruppenzertifizierung im Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001, im Umweltmanagementsystem DIN EN ISO 14001 und im Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001). Die gruppenweite Harmonisierung der Bereiche Umweltschutz und Arbeitssicherheit ist gewährleistet.
Investitionsbereich
Die wesentlichen Investitionen im Geschäftsjahr sind im Anhang detailliert angeführt und beschrieben.
Personalwesen
Für den Unternehmenserfolg ist die vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren flexibler und engagierter Einsatz zum Nutzen unserer Kunden ein wichtiger Bestandteil, Mit ihrer Hilfe ist es erst möglich, eine positive Unternehmensentwicklung zu erreichen. Für ihren Einsatz und Engagement sprechen wir unseren Dank sowie unsere Anerkennung aus.
Il. Geschäftsrisiken
Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Risiko ist die negative Abweichung von einem erwarteten Ergebnis, Aus diesem Grund sind ein wirksames Risikomanagement von Chancen und Risiken und die Risikoabsicherung der Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmens. Dafür ist es erforderlich, die Risiken und die Chancen, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, zu identifizieren, zu quantifizieren und zu stevern sowie gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zur Absicherung gegen die Risiken zu treffen.
ZU jedem Risiko planen die Geschäftsführer Maßnahmen zur Risikohandhabung, um das Risiko auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren. Die Risikohandhabung umfasst eine Auswahl oder eine Kombination von Maßnahmen zur Risikovermeidung, zum Risikotransfer, zur Risikominderung sowie zur Risikokontrolle. Spekulationen außerhalb der operativen Unternehmenstätigkeit sind unzulässig. Zur Risikovermeidung, -bewältigung und -absicherung werden im Unternehmen bewusst ausschließlich nur Risiken im operativen Geschäft eingegangen und dabei wird immer das Verhältnis zum möglichen Gewinn analysiert. Die wichtigsten Instrumente des Risikomanagements sind die Planungund Controllingprozesse, die Einhaltung konzenweiter Richtlinien, die Einhaltung des Gesellschaftsvertrags und der Gesellschafterbeschlüsse, die Einhaltung der österreichischen Gesetzgebung sowie die laufenden, monatlichen internen Berichterstattungen gegenüber der Konzernspitze. Des Weiteren wird das Unternehmen auch durch das konzenweite interne Auditwesen kontrolliert. Die Geschäftsführung des Untenehmens hält regelmäßige Kontakte mit der Konzerngesellschaft INTERPANE GLAS INDUSTRIE Aktiengesellschaft, Lauenförde (Deutschland), um neben der Untemehmensstrategie und der aktuellen Unternehmensentwicklung auch Fragen des Risikomanagements sowie die Entwicklung und Einschätzung bestehender Risiken frühzeitig zu erörtern.
Markt-, Branchen- und Preisrisiko:
Die Risiken liegen in der Preisbildung am Absatz- und Beschaffungsmarkt. Das frühzeitige Erkennen sich abzeichnender Entwicklungen sind wichtige Bestandteile der Geschäftssteverung.
Beschaffungsrisiko:
Dem Risiko einer nicht ausreichenden Versorgung mit Materialien in der benötigten Qualität begegnen wir durch kontinuierliche Überprüfung unserer Lieferantenbasis. Die Versorgungssicherungssicherheit war ständig gewährleistet.
Personalsrisiko:
Die Risiken liegen im Verlust von Fachpersonal. Das frühzeitige Erkennen sich abzeichnender Entwicklungen sind wichtige Bestandteile der Geschäftsführung.
Operatives Risiko (Betriebsrisiko):
Die wesentliche Herausforderung im operativen Bereich besteht in der Sicherstellung der termingerechten Fertigung unserer Produkte innerhalb der vorgegebenen Qualitätsstandards und einer effizienten Kostenstruktur. Wir sind jedoch nicht gegen unvorhergesehene und unversicherbare Betriebsunterbrechungen gefeit. Das operative Risiko (Betriebsrisiko) ergibt sich aus unzulänglichen fehlerhaften Geschäftsprozessen, aus unzureichenden Kontrollen, aus technischen Fehlern sowie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder externe Faktoren.
Diesen Risiken wird durch eine Vielzahl technischer und organisatorischer Maßnahmen wie beispielsweise Datensicherungsmaßnahmen, Zugriffs- und Berechtigungssysteme im IT-Bereich, Überwachungs- und Kontrollprozesse, aber auch Arbeitsanleitungen unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Funktionstrennung begegnet.
Im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung werden aktuelle Sicherheitstechnologien angewendet. Der bestehende Maschinenpark wird durch permanente Instandhaltungsmaßnahmen und durchlaufende Modernisierungen auf einem hohen technischen Stand gehalten. Versicherungsschutz bei wesentlichen Elementarschäden und zum Teil bei Betriebsunterbrechungen ist gegeben.
Informationstechnologie (IT)-Risiko:
Der zunehmenden Abhängigkeit wesentlicher Geschäftsprozesse von IT-An- Wendungen und der IT-Infrastruktur tragen wir durch eine eigene IT-Organisation im INTERPANE-Konzern Rechnung. Den IT-Risiken wird mit geeigneten personellen, technischen und organisatorischen Maßnahmen begegnet. Das interne Kontrollsystem sieht sowohl systematische als auch manuelle bzw, halbmanuelle Kontrollen vor.
Das allfällige liquiditätsrisiko kann darin liegen, dass die Einzahlungen aus Umsatzerlösen durch eine Abschwächung der Nachfrage, zu nicht geplanten Preisen unter den Planannahmen liegen und die geplanten Maßnahmen der working capital-Optimierung sowie der Fixkostenreduktion unzureichend oder mit Zeitverzögerung umgesetzt werden. Ein wesentliches Ziel des Finanzmanagements ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und die finanzielle Flexibilität des Unternehmens sicherzustellen. Zu diesem Zweck wird im Rahmen des Finanzmanagements eine Liquiditätsreserve in Form von ungenützten Kreditlinien sowie bei Bedarf in Form von Barbeständen bei Banken von hoher Bonität gehalten.
Für das zinsbedingte Cash Flow-Risiko, das als das Risiko steigender Aufwandsoder sinkender Ertragszinsen definiert ist, wird als gering eingestuft.
Ausfall- und Kreditrisiko:
Der Forderungsbestand des Unternehmens begründet ein Ausfallrisiko. Das Risiko besteht insbesondere in unerwarteten Ausfällen an Zahlungsmitteln und/oder Erträgen, sofern der Kunde nicht in der Lage ist, seinen Verpflichtungen innerhalb der vereinbarten Fälligkeit vollständig nachzukommen. Die Bonität der Kunden wird durch die Geschäftsführung regelmäßig überprüft. Jeder Neukunde wird vor Aufnahme der Geschäftsbeziehung auf seine Bonität durch die Geschäftsführung überprüft. Darüber hinaus werden nach Maßgabe des Ergebnisses der Kundenbonitätsprüfung, Kreditversicherungen zur Vermeidung möglicher Ausfallrisiken abgeschlossen.
Fremdwährungsrisiken sind nicht gegeben, da sämttiche Geschäfte ausschließlich in Euro abgeschlossen werden.
Gesamtbeurteilung der Risiken:
Die Risikolandschaft des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr nicht wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken des Unternehmens.
III. Lage des Unternehmens
Nachfolgend wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens dargestellt.
Vermögenslage - Aktiva
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | % | € | % | € | % | |
| AKTIVA | ||||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 11 990,93 | 0,1 | 19 279,20 | 0,1 | -7 288,27 | -37,8 |
| Sachanlagen | 9 115 575,88 | 60,8 | 8 648 170,11 | 62,6 | 467 405,77 | 5,4 |
| Finanzanlagen | 145,40 | 0,0 | 4 522,28 | 0,0 | -4 376,88 | -96,8 |
| Anlagevermögen | 9 127 712,21 | 60,9 | 8 671 971,59 | 62,7 | 455 740,62 | 5,3 |
| Vorräte | 2 965 615,13 | 19,7 | 2 649 912,27 | 19,2 | 315 702,86 | 11,9 |
| Forderungen aus Lieferungen | ||||||
| und Leistungen | 1 168 079,10 | 7,7 | 1 095 748,90 | 7,9 | 72 330,20 | 6.6 |
| Forderungen gegenüber | ||||||
| verbundenen Unternehmen | 874 573,94 | 5,8 | 76 645,13 | 0,6 | 797 928,81 | 1 041,1 |
| sonstige Forderungen | 75 217,24 | 0,5 | 84 775,84 | 0,6 | -9 558,60 | -11,3 |
| flüssige Mittel | 796 365,66 | 5,3 | 1 196 302,14 | 8,7 | -399 936,48 | -33,4 |
| Umlaufvermögen | 5 879 851,07 | 39,0 | 5 103 384,28 | 37,0 | 776 466,79 | 15,2 |
| aktive Rechnungsabgrenzung | 13 957,00 | 0,1 | 45 667,32 | 0,3 | -31 710,32 | -69,4 |
| SUMME AKTIVA | 15 021 520,28 | 100,0 13 821 023,19 | 100,0 | 1 200 497,09 | 8,7 | |
Vermögenslage - Passiva
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | % | € | % | € | % | |
| P A S S I V A | ||||||
| Komplementärkapital | 0,00 | 0,0 | 0,00 | 0,0 | 0,00 | |
| Kommanditkapital | 1 300 000,00 | 8,7 | 1 300 000,00 | 9,4 | 0,00 | 0,0 |
| gebundene Kapitalrücklage | 500 000,00 | 3,3 | 500 000,00 | 3,6 | 0,00 | 0,0 |
| ungebundene Gewinnrücklage | 1 757 128,84 | 11,7 | 1 757 128,84 | 12,7 | 0,00 | 0,0 |
| den Gesellschaftern zuzurechnender Gewinn | 2 108 572,96 | 14,0 | 7 562 143,74 | 54,7 | -5 453 570,78 | -72,1 |
| Eigenkapital | 5 665 701,80 | 37,7 11 119 272,58 | 80,4 | -5 453 570,78 | -49,0 | |
| Investitionszuschüsse | 47 024,46 | 0,3 | 57 441,26 - | 0,4 | -10 416,80 | |
| Sozialkapital | 407 975,00 | 2,8 | 403 913,00 | 3,0 | 4 062,00 | 1,0 |
| sonstige langfristige Rückstellungen | 93 218,00 | 0,6 | 19 588,00 | 0,1 | 73 630,00 | 375,9 |
| langfristiges Fremdkapital | 501 193,00 | 3,4 | 423 501,00 | 3,1 | 77 692,00 | 18,3 |
| Rückstellungen | 555 275,60 | 3,7 | 576 911,00 | 4,2 | -21 635,40 | -3,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||||
| Kreditinstituten | 4 590,50 | 0,0 | 6 519,70 | 0,1 | -1 929,20 | -29,6 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen | ||||||
| und Leistungen | 1 227 663,93 | 8,2 | 337 886,57 | 2,4 | 889 777,36 | 263,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||||
| verbundenen Unternehmen | 4 744 730,87 | 31,6 | 14 020,39 | 0,1 | 4 730 710,48 | 33 741,6 |
| Gesellschafterdarlehen | 1 806 041,89 | 12,0 | 713 606,63 | 5,2 | 1 092 435,26 | 153,1 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 469 298,23 | 3,1 | 571 864,06 | 4,1 | -102 565,83 | -17,9 |
| kurz- und mittelfristiges Fremdkapital | 8 807 601,02 | 58,6 | 2 220 808,35 | 16,1 | 6 586 792,67 | 296,6 |
| SUMME PASSIVA | 15 021 520,28 | 100,0 13 821 023,19 | 100,0 | 1 200 497,09 | 8,7 | |
Ertragslage
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| € | % | € | % | € | % | ||
| a) Erträge | |||||||
| Umsatzerlöse | 23 028 986,29 | 99,2 | 29 082 203,87 101,0 | -6 053 217,58 | -20,8 | ||
| Bestandsveränderungen | 82 210,80 | 0,4 | -487 456,59 | -1,7 | 569 667,39 | ||
| sonstige betriebliche Erträge | 105 699,27 | 0,4 | 203 517,13 | 0,7 | -97 817,86 | -48,1 | |
| Betriebsleistung | 23 216 896,36 | 100,0 | 28 798 264,41 100,0 | -5 581 368,05 | -19,4 | ||
| b) Aufwendungen | |||||||
| Materialaufwand | 14 907 103,59 | 64,2 | 15 352 764,59 | 53,3 | -445 661,00 | -2,9 | |
| Personalaufwand | 6 845 382,93 | 29,5 | 7 087 481,81 | 24,6 | -242 098,88 | -3,4 | |
| nutzungsbedingte Abschreibungen | 1 352 688,10 | 5,8 | 1 180 520,14 | 4,1 | 172 167,96 | 14,6 | |
| Steuern und Abgaben | 3 564,60 | 0,0 | 3 564,60 | 0,0 | 0,00 | ||
| sonstiger betrieblicher Aufwand | 5 355 367,83 | 23,1 | 4 815 946,01 | 16,7 | 539 421,82 | 11,2 | |
| Betriebsaufwendungen | 28 464 107,05 | 122,6 | 28 440 277,15 | 98,7 | 23 829,90 | 0,1 | |
| Betriebserfolg | -5 247 210,69 | -22,6 | 357 987,26 | 1,3 | -5 605 197,95 | * | |
| Finanzerfolg | -106 360,09 | -0,5 | -55 388,49 | -0,2 | -50 971,60 | -92,0 | |
| Ergebnis vor Steuern = Ergebnis nach | |||||||
| Steuern = Jahresfehlbetrag/-überschuss | -5 353 570,78 | -23,1 | 302 598,77 | 1,1 | -5 656 169,55 | * | |
| Gewinnvortrag | 7 462 143,74 | 32,1 | 7 259 544,97 | 25,2 | 202 598,77 | 2,8 | |
| den Gesellschaftern | |||||||
| zuzurechnender Gewinn | 2 108 572,96 | 9,0 | 7 562 143,74 | 26,3 | -5 453 570,78 | -72,1 | |
AGC INTERPANE
| Cash Hlow | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| € | % | € | € | % | |||
| Jahresfehlbetrag/-überschuss | -5 353 570,78 | 100,0 | 302 598,77 | 100,0 | -5 656 169,55 | ||
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen | 1 352 688,10 | -25,3 | 1 180 520,14 | 390,1 | 172 167,96 | 14,6 | |
| +/- Erhöhung/Senkung langfristiger Rückstellungen | 77 692,00 | -1,5 | -43 777,00 | -14,5 | 121 469,00 | ||
| - | Auflösung nicht rückzahlbarer Investitionszuschüsse | -10 416,80 | 0,2 | -10 681,80 | -3,5 | 265,00 | 2,5 |
| - | Ertrag/Aufwand aus dem Verkauf von Anlagevermögen | -25 578,93 | 0,5 | 3 803,76 | 1,3 | -29 382,69 | |
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | -3 959 186,41 | 73,9 | 1 432 463,87 | 473,4 | -5 391 650,28 | ||
| +/- Senkung/Erhöhung der Vorräte | -315 702,86 | 5,9 | 666 359,94 | 220,2 | -982 062,80 | ||
| +/- Senkung/Erhöhung der Forderungen aus | |||||||
| Lieferungen und Leistungen | -72 330,20 | 1,4 | 493 226,58 | 163,0 | -565 556,78 | ||
| +/- Senkung/Erhöhung der Forderungen | |||||||
| gegenüber verbundenen Unternehmen | -797 928,81 | 14,9 | -57 714,51 | -19,1 | -740 214,30 | ||
| +/- Senkung/Erhöhung der sonstigen Forderungen | 9 558,60 | -0,2 | -47 822,07 | -15,8 | 57 380,67 | ||
| -/+ Senkung/Erhöhung aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 31 710,32 | -0.6 | -35 338,29 | -11,7 | 67 048,61 | ||
| -/+ Senkung/Erhöhung der Verbindlichkeiten | |||||||
| gegenüber Kreditinstituten | -1 929,20 | 0,0 | -376 397,48 | -124,4 | 374 468,28 | 99,5 | |
| -/+ Senkung/Erhöhung der Verbindlichkeiten aus | |||||||
| Lieferungen und Leistungen | 889 777,36 | -16,6 | 179 672,86 | 59,4 | 710 104,50 | 395,2 | |
| -/+ Senkung/Erhöhung der Verbindlichkeiten | |||||||
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 4 730 710,48 | -88,4 | 5 875,70 | 1,9 | 4 724 834,78 | ||
| -/+ Senkung/Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Unter- | |||||||
| nehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1 092 435,26 | -20,4 | 111 915,24 | 37,0 | 980 520,02 | 876,1 | |
| -+ Senkung/Erhöhung sonstige Verbindlichkeiten | -102 565,83 | 1,9 | -376 364,62 | -124,4 | 273 798,79 | 72.7 | |
| + | Erhöhung (-Senkung) kurzfristiger Rückstellungen | -21 635,40 | 0,4 | -519 715,00 | -171,8 | 498 079,60 | 95,8 |
| CASH-FLOW AUS DEM OPERATIVEN BEREICH | 1 482 913,31 | -27,8 | 1 476 162,22 | 487,7 | 6751,09 | 0,5 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 30 000,00 | -0,6 | 19 600,00 | 6.5 | 10 400,00 | 53,1 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugänge | -1 817 226,67 | 33,9 -1 786 392,38 | -590,4 | -30 834,29 | -1,7 | |
| - | Darlehensrückfühung im Finanzanlagebereich | 4 376,88 | -0,1 | 8 311,14 | 2,7 | -3 934,26 | -47,3 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSAKTIVITÄTEN | -1 782 849,79 | 33,2 -1 758 481,24 | -581,2 | -24 368,55 | -1,4 | ||
| - | - | - | |||||
| - | Gewinnausschüttung | -100 000,00 | 1,9 -2 922 289,00 | -965,7 | 2 822 289,00 | 96,6 | |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSAKTIVITÄTEN | -100 000,00 | 1,9 -2 922 289,00 | -965,7 | 2 822 289,00 | 96,6 | ||
| UNTERNEHMENS-CASH-FLOW | -399 936,48 | 7,3 -3 204 608,02 | -1 059,2 | 2 804 671,54 | 87,5 | ||
| liquide Mittel 1. Jänner 2025 (2024) | 1 196 302,14 | -22,3 | 4 400 910,16 | 1 454,4 | -3 204 608,02 | -72,8 | |
| liquide Mittel 31. Dezember 2025 (2024) | 796 365,66 | -15,0 | 1 196 302,14 | 395,2 | -399 936,48 | -33,4 | |
Kennzahlen:
| 2025 | 2024 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Personalintensität | Personalaufwand Gesamtaufwand | 6 845 382,93 28 464 107,05 | 24,05% | 24,92% | |
| Materialintensität | Materialaufwand Gesamtaufwand | 14 907 103,59 28 464 107,05 | 52,37% | 53,90% | |
| Return on Investment | ordentliches Ergebnis vor Zinsen Durchschnittliches Vermögen | -5 247 210,69 14 421 271,74 | -36,39% | 2,29% | |
| Umsatzrentabilität | Jahresüberschuss Umsatz | -5 353 570,78 23 028 986,29 | -23,25% | 1,04% | |
| Umsschlagshäufigkeit des Vermögens | Umsatz Durchschnittliches Vermögen | 23 028 986,29 14 421 271,74 | 1,60 | 1,86 | |
| Sachanlagenintensität | Sachanlagenvermögen Gesamtvermögen | 9 115 575,88 15 021 520,28 | 60,68% | 62,57% | |
| Lagerintensität | Lager Gesamtvermögen | 2 965 615,13 15 021 520,28 | 19,74% | 19,17% | |
| Umschlagshäufigkeit der Forderung | Umsatz Durchschnitliche Forderungen | 23 028 986,29 1 687 520,08 | 13,65 | 20,04 | |
| Umschlagshäufigkeit der Vorräte | Materialaufwand Durchschnittliche Vorräte | 14 907 103,59 2 807 763,70 | 5,31 | 5,14 | |
| Eigenkapitalquote | It. Vermögenslage | 38% | 80% | ||
| Schuldentilgungsdauer | 0 Jahre | O Jahre | |||
| Working Capital Ratio | Umlaufvermögen + ARA kurz- und mittelfristiges Fremdkapital | 5 893 808,07 8 807 601,02 | 0,67 | 2,32 | |
IV. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Wir gehen von einem positiven Aufwärtstrend des Marktes ab dem zweiten Halbjahr aus.
Auf Basis der aktuellen Marktentwicklung erwarten wir für das Jahr 2026 ein höheres Preisniveau für unsere Produkte. Wir rechnen mit einer verbesserten Durchsetzbarkeit kostendeckender Preise.
Durch gezielte Investitionen in Qualitätssicherung und Prozessoptimierung soll der Materialverbrauch pro Produktionseinheit nachhaltig gesenkt werden.
V. Forschung und Entwicklung
Eigene Forschungs- und Entwicklungsbereiche werden nicht unmittelbar unterhalten. Für den Bereich Forschung und Entwicklung besteht ein Beratungsvertrag mit der Konzerngesellschaft INTERPANE Entwicklungs- und Beratungsgesellschaft, Deutschland, über den wir bei eigenen Entwicklungen begleitet werden und der uns an Konzernentwicklungen partizipieren lässt.
VI. Zweigniederlassungen
Das Unternehmen hat weder in- noch ausländische Zweigniederlassungen errichtet.
VII.Verwendung von Finanzinstrumenten
Es bestehen keine derivativen Finanzinstrumente.
Parndorf, 27. April 2026
Die Geschäftsführer:
Sebasfian Schmidt
Florian Lindlbauer