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ABW
Gewerbestraße 2, 4882 Oberwang
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I. Inhalt
1. Grundlagen des Unternehmens . 1. Geschäftsmodell. 2. Forschung und Entwicklung. I1. Wirtschaftsbericht . 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen . 2. Geschäftsverlauf und Lage . a) Ertragslage . b) Finanzlage . c) Vermögenslage. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren . 4. Zusammenfassende Aussage. III. Prognosebericht. IV. Chancen- und Risikobericht . ..3 .. 3 .. 3 .. 4 .. 4 .. 4 .. 5 .. 5 .. 5 .. 6 .. 6 ..7 ..7
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I. Grundlagen des Unternehmens
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1. Geschäftsmodell
Die ABW Automatendreherei Brüder Wieser GmbH (kurz: ABW) besteht seit 1970 und beschäftigt sich mit der Herstellung von Drehteilen.
Organisatorische Struktur
Die einzelnen Organisationsbereiche stellen sich wie folgt dar:
- Produktion nach Art der eingesetzten Drehmaschinen: Einspind ler-Kurvendrehautomat Sechsspindler-Kurvendrehautomat CNC-Kurz- und Langdreher CNC-Kurzdreher - Automatisierungsbereich - Vollautomatische Prüfanlagen - Qualitätssicherung - Verwaltung
Der Betrieb weist eine sehr schlanke Struktur auf. Der Einkauf der benötigten Werkzeuge wird in den einzelnen Produktionsgruppen selbstständig durchgeführt. Die Produktionsgruppenleiter sind direkt der Geschäftsleitung unterstellt.
Rechtliche Struktur
Alleiniger Standort der ABW ist in 4882 Oberwang. Es besteht eine Beteiligung an der ABW Verwaltungs GmbH in der Höhe von € 10.000,-.
2. Forschung und Entwicklung
Die Drehteile werden ausschließlich auf Basis von Kundenzeichnungen produziert. Daher gilt die ABW als Lohnfertigungsunternehmen.
Forschung und Entwicklung findet im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung statt, beispielsweise in Form von vollautomatisierten, optischen 100%-Prüfanlagen und digitaler Erfassung von Arbeitsabläufen an den Maschinen und im Lager.
| DR | HTE | I | L |
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II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Überblick Markt, Branche, Konjunktur
Das Wirtschaftsjahr 2025 stand im Zeichen einer leichten Erholung nach zwei Rezessionsjahren in Österreich und Deutschland. Die österreichische Wirtschaft verzeichnete ein kleines Plus von 0,3 % und die Inflation begann langsam zu sinken. Die Firmeninsolvenzen blieben in Österreich jedoch auf hohem Niveau und die Arbeitslosigkeit stieg weiter. Auch wirtschaftspolitische Unsicherheiten blieben bestehen. Die Produktionsleistung und die Beschäftigtenzahl in der Metalltechnischen Industrie war 2025 weiter rückläufig. Laut Konjunkturtest zeigen sich Anfang 2026 erste Stabilisierungstendenzen in der Metallbranche. Aufgrund der technologischen Ausrichtung und Innovationskraft ist sie in Osterreich robust positioniert, befindet sich aber weiterhin in einem äußerst unsicheren geopolitischen Marktumfeld gepaart mit hohen Lohnstückkosten.
Dank einer starken Marktposition, unseres breiten Kundenspektrums und des Aufschwunges in der Energiebranche konnten wir trotz der schwierigen Bedingungen sowohl Umsatz als auch Gewinn kräftig steigern.
Der tatsächlich zu verzeichnende Umsatzanstieg 2025 betrug gegenüber dem Vorjahr 27 % (prognostiziert für 2025 waren ca. 10 %).
Für das Wirtschaftsjahr 2026 wird wiederum ein Umsatzwachstum von ca. 10 % erwartet. Der damit erwartete Umsatz 2026 liegt weiterhin innerhalb des langjährigen Trends.
2. Geschäftsverlauf und Lage
Die Betriebsleistung 2025 (Umsatz und Bestandsveränderungen an Halb- und Fertigerzeugnissen) ist im Vergleich zum Vorjahr 2024 um 32 % auf T€ 16.311 gestiegen. Dieser Anstieg ist einerseits bedingt durch höhere Materialpreise, welche an die Kunden weitergegeben wurden, vor allem aber durch eine stark gestiegene Nachfrage. Folglich erhöhten sich die Maschinenlaufstunden von 130.000 Std. im Vorjahr auf 145.200 Std. im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2025, somit um 12 %.
Durch die hohe wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens, gepaart mit der USP im Bereich der kurvengesteuerten Drehmaschinen kann sich die ABW im internationalen Wettbewerb konstant behaupten. Auch im CNC-Bereich konnte man in den vergangenen Jahren durch Investitionen in hocheffiziente Citizen Kurz- und Langdreher verschiedener Größen die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern.
ITE EILE
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TUV
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres:
a) Ertragslage
| Ergebnisquellen | Geschäftsjahr | Vorjahr | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| Te | Te | TE | 6 | |
| Betriebsleistung | 16 311 | 12 336 | 3 975 | 32 |
| Betriebsergebnis | 2 970 | 1 169 | 1 801 | 154 |
| Finanzergebnis | 54 | 62 | -8 | |
| Steuerergebnis | 3 024 | 1 231 | 1 793 | 146 |
| Jahresergebnis | 2 380 | 974 | 1 406 | 144 |
Das Jahresergebnis (Jahresüberschuss) stieg gegenüber dem Vorjahr um 144 %. Die starke Nachfrage vor allem aus dem Energiesektor wirkte sich sehr positiv auf das Ergebnis aus. Zudem konnten alte Lagerbestände, welche bereits abgewertet waren, gewinnbringend verkauft werden.
b) Finanzlage
Die Finanzlage wird als außerordentlich gut eingeschätzt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen u. Restbuchwerte ausgeschiedener Anlagen) beträgt im Berichtsjahr T€ 3.970. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert und Kapitalgeber (Eigentümer) bedient werden.
c) Vermögenslage
| wesentliche Bilanzposten | Geschäftsjahr | Vorjahr | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| Aktiva | TE | TE | TE | 6 |
| Anlagevermögen | 16 392 | 16 007 | 385 | 2 |
| kurzfristige Vermögenswerte | 6 720 | 5 733 | 987 | 17 |
| liquide Mittel | 4 970 | 3 531 | 1 439 | 41 |
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | 25 616 | 23 528 | 2 088 | 9 |
| langfristige Verbindlichkeiten | 924 | 974 | -50 | -5 |
| Bilanzsumme | 28 276 | 25 448 | 2 828 | 11 |
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 385 gestiegen. Dabei stehen den Investitionen in Höhe von T€ 1.976 Abgänge in Höhe von T€ 1 sowie Abschreibungen in Höhe von T€ 1.589 gegenüber.
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|---|---|---|---|---|
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Die kurzfristigen Vermögenswerte im Umlaufvermögen umfassen Material-, Fertige und Halbfertige Vorräte sowie Essensvorräte und Forderungen. Aufgrund einer Bestandserhöhung sowohl bei den Material-, als auch bei den Warenvorräten und höherer Materialpreise ergab sich eine Erhöhung um 17 % auf T€ 6.720.
Der Barmittelbestand ist von T€ 3.531 auf T€ 4.970 und damit um 41 % gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 1 % auf T€ 707 gesunken. Die Forderungsabschreibungen betrugen T€ 0.
Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 25.616. Die Eigenkapitalquote liegt bei 91 % und ist somit weit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen innerhalb der Branche.
Die langfristigen Verbindlichkeiten für Jubiläumsgelder und das Deckungssaldo für Abfertigungen stehen mit T€ 924 zu Buche. Der Rest des Fremdkapitals besteht ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 30 auf T€ 94 erhöht.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
mittel- und langfristig positive Umsatzentwicklung, Maximierung des Betriebsergebnisses und Beobachtung der Branchenentwicklung.
Für die interne Unternehmenssteuerung (IKS) werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und der Cashflow herangezogen.
Der Umsatz pro Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter der Tochtergesellschaft ABW Verwaltungs GmbH) beträgt T€ 301 p.a. (per VZÄ) und ist damit um T€ 44 gestiegen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr von 9,8 % auf 19,0 % gestiegen.
4. Zusammenfassende Aussage
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens kann als außerordentlich gut eingeschätzt werden. Die Umsatzentwicklung hat nach einem Rücksetzer ihren Wachstumskurs fortgesetzt und liegt weiterhin im langfristigen Aufwärtstrend. Auch bei der Ergebnisentwicklung kam es nach dem Rückgang im Vorjahr zu einer starken Erholung hin zum langfristigen Wachstumstrend.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei nahezu allen
EHTEILE
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Skonto abzugsfähigen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skonloabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.
III. Prognosebericht
Die Umsatzerwartungen für 2026 liegen aufgrund einer steigenden Auftragslage um rund 10 % über dem Jahresumsatz 2025. Die steigende Nachfrage aus dem Energiesektor aufgrund des globalen Netzausbaus sorgte im bisherigen Jahresverlauf 2026 für noch stärker gefüllte Auftragsbücher als bereits 2025. Dieser Trend dürfte sich aufgrund des weltweit steigenden Energiebedarfs auch die nächsten Jahre fortsetzen. Nichtdestotrotz sind angesichts der derzeitigen Lage auf den Gesamtmärkten die Zukunftserwartungen schwieriger einzuschätzen als man dies in der Vergangenheit gewohnt war.
Hinsichtlich Bindung der qualifizierten Mitarbeiter setzt man weiterhin auf flexible Arbeitszeitmodelle in der Produktion und in der Verwaltung. So wie in der Vergangenheit ist die Unternehmensführung auch weiterhin bemüht, alle möglichen Maßnahmen zu setzen, die zu einem guten Betriebsklima beitragen.
Im Jahr 2026 erwartet die Unternehmensführung einen Anstieg des Betriebsergebnisses um ca. T€ 500. Die Umsatzrendite dürfte stabil bleiben bzw. sich im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich bewegen.
Der zu erwartende Cashflow-Anstieg wird mit ca. T€ 400 prognostiziert.
Insgesamt wird nicht zuletzt durch die Beibehaltung der bisherigen soliden Unternehmenspolitik eine Fortsetzung der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet.
IV. Chancen- und Risikobericht
Aufgrund der starken Eigenkapitalstruktur (Eigenkapitalquote von über 90 %), des vorhandenen, modernen und auf dem neuesten technischen Stand befindlichen Maschinenparks und des erfahrenen Mitarbeiterstammes ist die Geschäftsleitung überzeugt, dass der eingeschlagene Weg des beständigen, verhältnismäßigen Wachstums auch in Zukunft zu einer positiven und somit weiterhin ertragreichen Geschäftsentwicklung führt.
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Risiken
Risiken aus operativer Tätigkeit:
Die derzeit sehr volatilen wirtschaftlichen und geopolitischen Einflussfaktoren stellen einen Risiko-Faktor dar. Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten treiben die Energiepreise in die Höhe, was wiederum zu einer erneuten Beschleunigung der Inflation führt und die Wirtschaft einbremst. Hohe Arbeitskosten und eine hemmende Bürokratie bedeuten ein gewisses Standortrisiko. Dank des hohen Automatisierungsgrades kann ABW den Arbeitskosten entgegenwirken.
liquiditätsrisiken sind derzeit aufgrund der massiven Eigenkapitalausstattung und der hohen liquiden Mittel nicht erkennbar. Es sind keine offenen Kredite vorhanden und werden auch für zukünftige Investitionen nicht benötigt.
Ein besonderes Augenmerk wird auf das Zahlungsverhalten der Kunden gelegt. Zahlungsziele wurden verkürzt und darüber hinaus wird mit Lieferstopps gearbeitet. Außerdem wird darauf geachtet, dass Einzelkunden niemals einen Umsatzanteil von 25 % am Gesamtumsatz überschreiten, um wirtschaftliche Abhängigkeiten zu vermeiden.
Lieferantenrisiko:
Derzeit gibt es keine Probleme hinsichtlich Materialknappheit und auch kaum Lieferverzögerungen seitens der Lieferanten. Durch die vorhandene Liquidität und Eigenkapitalausstattung ist es möglich, bei Bedarf entsprechende Lagerreserven mittels Eigenmittel zu finanzieren.
Rechtliche Risiken
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden.
Chancen
Einschätzung:
Durch die laufenden Investitionen in einen zukunftsfähigen Maschinenpark und in Gebäude inklusive Lagermöglichkeiten, welche ausschließlich aus Eigenkapital getätigt werden, hat das Unternehmen enorme Vorteile gegenüber Mitbewerbern am Markt.
Auch in der personellen Struktur wurden die Weichen für die Zukunft bereits in den vergangenen Jahren gelegt. Junges, qualifiziertes Führungs- und Fachkräftepersonal ist in allen Abteilungen inklusive Geschäftsführung installiert.
Die schwache Wirtschaftslage bringt für ABW Chancen am Arbeitsmarkt. Es können leichter Hilfs- und Fachkräfte gewonnen werden.
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Gegenüber der vergangenen Hochkonjunktur-Phase können derzeit auch Maschinen und maschinelle Anlagen günstiger beschafft werden.
Die Perspektiven für die Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren sind demnach sehr positiv.
Oberwang, am 12.06.2026
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